Sonntag, 6. November 2011

Es gibt keine Religionsfreiheit ! Und es ist gut so....

Einige halten das Kopftuch für ein Symbol der Unterdrückung, andere als ein harmloses Zeichen der Religiosität. Die gläubigen Muslime berufen Sie sich auf die im Grundgesetz garantierte Glaubensfreiheit. Der weltlich orientierte Teil der Bevölkerung (oder deren politische Vertreter) befinden sich in der Zwickmühle. Einerseits wollen sie den im Grundgesetz garantierten Recht auf Religionsausübung am Leben halten aber anderseits, sich auf dieses Recht berufende Fundamentalismus bekämpfen.

Ich denke, hier liegt der Hund begraben. Es handelt sich um ein großes historisches Missverständnis. Oder Sie sind der Meinung, es gibt eine Religionsfreiheit? Eine Freiheit, was in den heiligen Büchern steht und danach zu leben? Nein, ich muss Sie leider enttäuschen. Es gibt keine Religionsfreiheit. Die wichtigsten Teile und ausgerechnet die Stellen der Religion, die das Bild vom Zusammenleben der Menschen vermitteln, sind im Jahre 2011 weitgehend per Gesetz verboten.

Sonntag, 6. März 2011

Was will der Ministerpräsident der Türkei Erdogan mit seiner Rede in Düsseldorf erreichen?


Stellen Sie sich mal vor, Bundeskanzlerin Merkel reist in die USA und veranstaltet dort ein Großtreffen mit Deutschstämmigen und sagt: „Bewahrt euer Deutschtum, lernt zuerst Deutsch. Integriert euch in die amerikanische Gesellschaft, aber werdet niemals Amerikaner, bleibt deutsch.“ Sie würde damit nicht nur einen außenpolitischen Skandal auslösen, womöglich wäre ihre Kanzlerschaft zu Ende, bevor sie ihren Rückflug antreten kann. Auch Monsieur Le Président würde sich hüten, in Kanada eine vergleichbare Rede zu halten.

Und was ist mit Herrn Erdogan? Warum darf er das? Wird er vielleicht auf  internationaler Bühne nicht so ernstgenommen, wie er es gerne hätte?

Montag, 28. Februar 2011

Donnerstag, 3. Februar 2011

Als ich noch ein ausländischer Mitbürger war...

Und wie alles anfing...

Es waren wirklich tolle Zeiten damals, wir waren gerade gegen den Nato-Doppelbeschluss (vulgo: Doppelschieß) grandios gescheitert und fingen nahtlos damit an, dem türkischen Gemüsehändler um die Ecke zum kommunalen Wahlrecht zu verhelfen. Wir hatten ihn zwar nie nach seiner Meinung gefragt aber das war auch nicht so wichtig. Er verstand wirklich nicht viel davon und als ich ihn mal danach fragte was er denn davon halte, sagte er nur, dass er noch nie gewählt hätte aber auch nicht wusste was oder wen er hätte wählen können. Na und, wir waren ja schließlich gegen „Ausländerfeindlichkeit“ und mussten „was dagegen“ unternehmen. Wir sagten nie „für irgendetwas“ sondern immer „gegen etwas“, das klang einfach rebellischer. Gegen etwas lies uns ruhig einschlafen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Warum ist der Islam ein Problem?


Ein Erklärungsversuch...

Wir brauchen uns nichts vorzumachen oder den Versuch unternehmen das Kernproblem rhetorisch zu kaschieren. Die so genannte „Migrantengruppe mit Integrationsproblemen“ sind in Deutschland mehrheitlich Menschen, die aus der Türkei oder arabische Länder stammen. In Frankreich sind es die Nordafrikaner, in Großbritannien Pakistaner und Inder. Wir können also mit ruhigem Gewissen die nationale Herkunft als Konfliktpotenzial ausschließen. Das verbindende Element zwischen diesen Gruppen ist ohne jeden Zweifel der islamische Hintergrund.

Freitag, 10. Dezember 2010

Lebenslügen

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Linken über Einwanderung und Integration. 
Von der „DENKMANUFAKTUR SÜDWEST“ 


Siehe Artikel Rechte Lebenslügen v. Daniel Cohn-Bendit / TAZ




Lieber Daniel Cohn-Bendit,

Erstens: Multi-Kulti war noch nie eine Antwort auf irgendein rechtes Gedankengut, sondern immer eine – nicht mal ehrlich gemeinte oder durchdachte – Wunschvorstellung der deutschen Linken, vorbei an jeglicher Realität und den wahren Interessen von uns Migranten in Deutschland.

Friedensnobelpreis 2010

Herzlichen Glückwunsch!
Liu Xiaobo..


Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.
sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
dass alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei; Die Gedanken sind frei!

Samstag, 27. November 2010

Ein Mord und türkischstämmige „Intelligenz“ in Deutschland


Der unten stehende Text stammt eigentlich aus dem Jahre 2006, wir wollten ihn hier trotzdem noch mal veröffentlichen, da der Autor - der selbst aus der Türkei stammt und Türke ist - denkt, das der demokratische Entwicklungsstand der "aufgeklärten Türken" in Deutschland dargestellt wird. Diese Artikel blieb damals die einzige Reaktion auf diese Reportage mit Herrn Professor. Keine Verfassungsrechtler, keine Journalisten, keine Politiker beschwerten sich, im Gegenteil, er hat mit diesem Interview von Migranten und Deutschen viel Beifall erhalten. Er ist aber später von seinen Ämter "gegangen worden" weil, er "Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit" mit dem Judenpogrom der Nazis verglichen hat.
Ich wollte mir eigentlich nur einen gemütlichen Samstagnachmittag machen. Das heißt Kaffee trinken und Zeitungen lesen. Aber was ich auch tat, es wurde nicht so gemütlich wie ich es mir wünschte. Die ersten drei Seiten von der Samstagausgabe „DIE WELT“ bestanden aus aktuellen Nachrichten mit der üblichen Qualität. Dann kam Seite 4 und es war endgültig vorbei mit der Gemütlichkeit;

Titel, „Eine Schande für alle Türken“. Der Untertitel ist schon konkreter; „Leiter des Zentrums für Türkeistudien fordert Ausweisung der Ehrenmord-Familie“.

Freitag, 12. November 2010

Vergesst die Integration!

Ich habe die ganze Zeit den Verdacht, dass mit dem politischen Begriff „Integration“ irgendetwas nicht stimmt. Ich kam darauf weil das gleiche Wort in den Wirtschaftswissenschaften oder in der Technik eine ganz andere Bedeutung hat als wir sie in der Politik zur Nutze machen. Ich machte mich etwas schlau und siehe da, das Wort Integration stammt aus dem lateinischen „integer“ bzw. aus dem griechischen „entagros“heißt also auf Deutsch "unberührt", "unversehrt", "ganz".

Integration bedeutet im Klartext, wenn man ein bestimmten Teil, ohne ihn in seinen Haupteigenschaften die es zu diesem Teil machen, zu verändern, in ein anderes Ganzes zufügt. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Beispiele gibt es ja genug; Softwareintegration (Outlook wird ein Bestandteil von SAP), Turbolader von der Fa. XYZ wird in Motoren von ABC integriert, usw. Oder ein Konzern übernimmt ein anderes Unternehmen und ohne wesentliche Eigenschaften zu verändern „integriert“ es in die bestehenden Strukturen.